Praxisnähe – Studieren für die Zukunft
Wer studiert, sollte schon früh Kontakt zur Berufswelt aufnehmen. Der erste feste Arbeitsplatz ergibt sich häufig aus einem erfolgreich absolvierten Praktikum. Eine gute Betreuung durch das Lehrpersonal und Kontakte zur Wirtschaft, vor allem zu Branchen und Technologien der Zukunft, machen sich besonders bezahlt. Hier birgt das Studium in Ostdeutschland weitere Vorteile.
Raus aus dem Elfenbeinturm
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- Quelle: WHZwickau
Vor allem die zahlreichen neuen Fachhochschulen zwischen Ostsee und Thüringer Wald, zwischen Oder und Elbe unterhalten enge Beziehungen zur Wirtschaft. Die teilweise in den Neunzigerjahren gegründeten Hochschulen bieten ihren Studentinnen und Studenten kompakte und praxisnahe Studiengänge, die eine Brücke zu zukunftsträchtigen Berufsfeldern schlagen. Wie wäre es zum Beispiel mit Geoinformatik, Ressourcen-Management oder Multimedia-Marketing?
Weichen stellen im Studium
Es gilt für Mathematik genauso wie für Ingenieurwissenschaften oder Germanistik: Je mehr Möglichkeiten ein Studium bietet, desto wichtiger ist es für angehende Akademiker, die eigenen beruflichen Chancen auszuloten. Praktika in Unternehmen helfen dabei, die eigenen Stärken, Interessen und Fähigkeiten besser kennen zu lernen und sich auf den Berufsstart vorzubereiten. Einer Umfrage des Hochschul-Informations-Systems zufolge engagieren sich die Lehrkräfte vor allem an ostdeutschen Universitäten und Fachhochschulen bei der Vor- und Nachbereitung von Betriebspraktika.
Kooperationen mit der Wirtschaft
Die neuen Bundesländer bieten viele exzellente Hochschulen – und dazu beste Verbindungen zu Unternehmen vor Ort. Die Hochschulen in allen ostdeutschen Regionen suchen die Nähe zur Wirtschaft. Beispielhaft ist der Nanotechnologie-standort Sachsen, der seinem Forschungsnachwuchs zahlreiche Kooperationen mit Unternehmen anbietet. Die auch international renommierte Region um Dresden fördert damit nicht nur Talente, sondern einen der Leitmärkte der Zukunft. Gleiches gilt für den weltweit größten Solarzellenhersteller Q-Cells SE: Zusammen mit der Hochschule Anhalt (FH) bietet das Unternehmen den dualen Studiengang Solartechnik an – und eröffnet damit dem Nachwuchs Karrieremöglichkeiten in einem viel versprechenden Zukunftsmarkt.