Auf die Rallye, fertig, los!
Westdeutsche Schüler besuchen ostdeutsche Hochschulen: Am 25. Mai 2010 startet die „Rallye Fernost“.
Berlin, 21. Mai 2010 – Die Hochschulinitiative Neue Bundesländer schickt westdeutsche Nachwuchsjournalisten auf eine Abenteuerreise durch Ostdeutschland. Ihre Aufgabe: Herausfinden, wie fern der Osten 20 Jahre nach der Einheit wirklich ist. Dabei lernen die „Fernost Reporter“ auch die vielfältige Hochschullandschaft in Ostdeutschland kennen. In Rostock geht’s zum „Wettrobben“, in Zwickau gibt’s ein „Flitzer-Festival“, in Halle (Saale) gilt es, sich in der „Agrar-Olympiade“ durchzusetzen und in Schmalkalden wartet die „Ski-nesische Abfahrt“: Am Dienstag fällt an diesen vier Orten der Startschuss für die „Rallye Fernost“. Jeweils sechs Jugendliche aus dem Westen reisen dann fünf Tage lang auf vier Routen durch die neuen Bundesländer und besuchen insgesamt 16 Hochschulen.
Hinter „Wettrobben“, „Flitzer-Festival“, „Agrar-Olympiade“ und „Ski-nesische Abfahrt“ verbergen sich Aufgaben, die sich die Hochschulen für ihre jungen Besucher ausgedacht haben. An der Universität Rostock tritt das Rallye-Team in einem Unterwasserparcours gegen eine Robbe an. An der Westsächsischen Hochschule Zwickau fordern Studierende der Elektrotechnik die Schüler bei einem Wettrennen mit Modellfahrzeugen heraus. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg messen sich die Besucher aus Westdeutschland mit Studierenden in den Landwirtschaftsdisziplinen Traktor-Wettfurchen, Wettmelken und Bullriding. Und an der Fachhochschule Schmalkalden lernen die „Fernost Reporter“ den Studiengang „Sportmanagement“ kennen – indem sie im Skitunnel der Hochschule kurz vor Sommerbeginn auf die Piste gehen. Auch die zwölf weiteren Hochschulen, die im Rahmen der „Rallye Fernost“ besucht werden, haben ein spannendes Programm für die Jugendlichen auf die Beine gestellt.
Die „Fernost Reporter“ sind zwischen 16 und 20 Jahre alt und kommen aus Baden- Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Die 24 medienbegeisterten Abenteurer hatten sich mit kreativen Texten und Videos erfolgreich um einen Platz im Rallye-Team beworben.
Internetnutzer können die gesamte „Rallye Fernost“ auf www.studieren-in-fernost.de sowie auf www.schuelervz.net/studiereninfernost und www.studivz.net/studiereninfernost verfolgen und für ihr Lieblingsteam voten. Das beliebteste Team erhält beim Rallye-Finale am 29. Mai 2010 in Potsdam den Publikumspreis – ein Surfwochenende an der Ostsee oder einen Besuch im Filmpark Babelsberg. Nach der Rallye beurteilt zudem eine Fach-Jury, welches Team die beste journalistische Leistung gezeigt hat. Die Mitglieder dieses Teams erhalten Preise in Kooperation mit den Medienpartnern der „Rallye Fernost“.
Veranstalter der „Rallye Fernost“ ist die Hochschulinitiative Neue Bundesländer – eine Initiative der Wissenschafts- bzw. Kultusministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Kampagne „Studieren in Fernost“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel ist es, mehr westdeutsche Abiturienten für ein Studium in den neuen Bundesländern zu gewinnen. Denn während es dort demografisch bedingt immer weniger Studienanfänger geben wird, stoßen die Hochschulen im Westen teilweise an die Grenzen ihrer Kapazität. Ein Trend, der sich in den kommenden Jahren – auch durch die doppelten Abiturjahrgänge in den alten Bundesländern – noch verschärft. Mit dem gezielten Angebot von Studienplätzen für westdeutsche Studienanfänger leisten die Hochschulen in den neuen Ländern einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des zwischen Bund und Ländern vereinbarten Hochschulpakts 2020.
Die „Rallye Fernost“ wird unterstützt von der Jungen Presse e.V., N-JOY, VIVA.tv und FUJITSU.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.studieren-in-fernost.de und www.hochschulinitiative.de sowie beim Redaktionsbüro der Hochschulinitiative Neue Bundesländer (Janine Artist, E-Mail: presse@hochschulinitiative.de, Tel. 030/70 01 86- 850, Fax: 030/70 01 86-710).